Kolumbarium Christuskirche, Marl

Gutachterverfahren, 2017 - 1. Preis
Fertigstellung 2018

Die Christuskirche ist im Inneren charakterisiert durch eine klare Raumgeometrie: Der Kirchraum wird als ein großer Raum wahrgenommen, der durch die niedrigeren Längsseiten gegliedert wird. Bei der Umgestaltung zum Kolumbarium wird die charakteristische Geometrie aufgriffen und durch vier raumgreifende Wandelemente ergänzt. Zwei der Einbauten sind entlang der Außenwand positioniert, die beiden inneren formen den neuen Feierraum im Zentrum der Kirche. Es entsteht ein Umgang entlang der bestehenden Glasfenster von Hans Gottfried von Stockhausen, von dem aus alle Urnenkammern zugänglich sind. Sitznischen mit Bezug auf die Fenster bieten Orte zum Verweilen.

Die Grundstruktur der Urnenkammern wird aus einem Sockel aus dunklem Nußbaum gebildet, die Verschlussplatten sind aus heller Glaskeramik gefertigt. Die Anordnung der Einzelkammern und Doppelkammern ist angelehnt an die Bleiglasstruktur der Fenster. In unregelmäßiger Reihenfolge wechseln sich Einzel- und Doppelkammern ab. Die den Feierraum umfassenden Wände sind mit Glaskeramikplatten verkleidet. Diese werden hinterleuchtet und tauchen den Raum in warmes Licht. Entlang der inneren Urnenwand verläuft eine im Sockel integrierte Beleuchtung, die den Feierraum akzentuiert und den Umgang beleuchtet. Ergänzt wird das Beleuchtungskonzept durch die vorhandenen Pendelleuchten.

Kolumbarium Christuskirche Marl
Kolumbarium Christuskirche Marl
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